Heubacher Schüler besuchen die Expo

Zu einem mehr oder weniger spontanen Campingurlaub brachen 15 Schüler des Rosenstein-Gymnasiums Heubach letztes Wochenende im Rahmen des Schulvereins SaRose auf die diesjährige Expo in Mailand auf. Mit zwei Kleinbussen, welche jeweils von den betreuenden Lehrkräften Dr. Helmut Rössler und Wolfgang Hönle gefahren wurden, fuhr man direkt nach der Schule nach Castelletto Ticino am Lago Maggiore, um dort noch spät in der Nacht die Zelte aufzubauen. 

Von Lorenz Rodríguez Knödler

Damit man am selben Abend sich noch im lauwarmen Herbstwasser baden konnte, genoss man zuvor die Lagerfeueratmosphäre mit deutschen Getränken und einem Lehrer, welcher die Jugendkultur in ihrer Ekstase hautnah miterleben wollte. 

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Der folgende Tag, der voll und ganz der Expo gewidmet wurde, begann mit einer pünktlichen Abfahrt und dem Wohlauf sein aller 17 Teilnehmer, inklusive Lehrkräfte. Von der Südspitze des Lago Maggiore fuhr man zum offiziellen Expo Parkplatz, um dort mit den Bussen auf das Gelände gefahren zu werden. Begrüßt wurde man dort von riesigen Menschenmassen, die alle das gleiche Ziel hatten. Etwas planlos und ohne Überblick gelang es nach drei Stunden Wartezeit einen Platz im begehrten Bus zu bekommen. Doch einmal angekommen vergaß man dies schnell, denn der Eintritt auf das 200 Hektar große Gelände funktionierte umso besser und reibungsloser. Die Expo stand dieses Jahr unter dem Motto Feeding the Planet, Energy for life, was sich bei den Pavillons der verschiedenen Länder widerspiegelte. Beispielsweise ging es im Pavillon der Vereinigten Staaten um American Food 2.0 und um gesunde Ernährung. Deutschland stellte sich mit Fields of Ideas auf rund 4900 m² vor. Nach einer Wartezeit von über zwei Stunden alleine für den deutschen Pavillon, dessen Motto Be active! ist, konnten die Schüler die beeindruckende futuristische Architektur bewundern. Innendrin stellten sich jeweils die 16 verschiedenen Bundesländer zusammen mit ihren kulinarischen Highlights vor. Im Großen und Ganzen stand vor allem die Umwelt im Vordergrund, sodass den Besuchern der respektvolle Umgang mit lebensnotwendigen Ressourcen näher gebracht wurde. Man stellte sich vor allem die Fragen, wie man mit Wasser umweltfreundlicher umgehen kann, was wir in Zukunft essen werden, und wie es gelingt, Natur und Klima besser zu schützen. Einen vorauschauenden Blick gab es auch im sogenannten „Supermarkt der Zukunft“ , in dem man sämtliche Informationen über die Herkunft, die Kalorien und die Nährwerte des jeweiligen Produktes durch Berühren erhielt. 

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Mit vielen Eindrücken über die Zukunft des Planeten verließ die Schülergruppe gegen Abend das Expo-Gelände und bereitete sich auf eine weitere Campingnacht vor. Trotz der kühlen Temperaturen, genoss man noch die letzte Nacht direkt am See, um am Sonntagmorgen sich top fit am Bus zu treffen und in Richtung Heubach zu starten. Bei der Rückfahrt fuhr man am Lago Maggiore entlang und machte eine Mittagspause in der beliebten Touristenstadt Ascona.

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