Über SaRose

SAROSE - DER SCHULVEREIN

Name: SaRose – Schulverein am Rosenstein-Gymnasium Heubach
Mitglieder: Über 600 
Gründung: 1986
Veranstaltungen im Schuljahr: 30-50
Vorsitzende: Christina Gößele
Stellvertreter: Christoph Huber
Vorstandsmitglied: Johannes Josef Miller
Schatzmeisterin: Margot Geiger
Kassenprüfer: Bernhard Abele
Schriftführerin: Milena Knödler

Gmünder Tagespost, 21.02.2018

Teamarbeit im Schulverein

Wie die Nachfolger von Dr. Helmut Rössler den Schulverein Sarose am Heubacher Rosenstein-Gymnasium weiterentwickeln wollen.

Von David Wagner, Gmünder Tagespost

Christina Gößele hat 1998 ihr Abitur am Rosenstein-Gymnasium gemacht. Jetzt ist sie zurück an ihrer alten Wirkungsstätte. Seit diesem Schuljahr als „Abteilungsleiterin Sprachen“. Und damit Nachfolgerin von Dr. Helmut Rössler, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

SaRose

(Foto: David Wagner, Gmünder Tagespost, 21.02.2018)

Weil Rössler auch Vorsitzender des Schulvereins Sarose gewesen war, sei es nur natürlich gewesen, dass es Erwartungen geben habe, Christina Gößele auch diese Aufgabe zu übertragen, erzählt sie beim Pressegespräch am Dienstag im Gymnasium. Die Lehrerin gesteht, dass sie dafür sofort eine „Affinität“ gehabt habe. Allerdings sei sie „sehr angewiesen auf die Mithilfe der Kollegen, die hier schon seit Jahren tolle Arbeit leisten“. Folgerichtig möchte die neue Vorsitzende die Aufgaben bei Sarose im Team angehen. Mit ihrem Stellvertreter Christoph Huber, der seit dem Jahr 2000 am Gymnasium tätig ist und seit 2013 das Amt des Abteilungsleiters für den Bereich Schulentwicklung bekleidet. Mit Bernhard Degen, der nach eigenen Worten „vielfältige Verwaltungstätigkeiten“ übernimmt. Mit dem „Abteilungsleiter Musik“, Thomas Benz. Mit dem bisherigen Stellvertreter Dieter Hahn. Und mit allen Kollegen, die sich mit ihren Veranstaltungen und Angeboten einbringen.

Kulturträger für die Umgebung

Dr. Helmut Rössler hatte den Verein 1999 gegründet und ihn mit Lesungen, Vorträgen, Theaterstücken und Sportveranstaltungen in der ganzen Region und über die reine „Schulwelt“ hinaus bekannt gemacht.

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Der Abgang Helmut Rösslers sei auf jeden Fall ein „starker Einschnitt“, betont Schulleiter Johannes Miller. Der Vereinsgründer habe „grandiose Arbeit“ geleistet. Nun gelte es, die Chance zu nutzen, und den Schulverein „fortzuführen, aber auch breiter aufzustellen“, so Miller. Die Kollegen an der Schule sollen „mit ihren Steckenpferden“, also ihren Interessen und Talenten, noch stärker eingebunden werden. Auch die Eltern seien über den Elternbeirat im Verein vertreten. Vorstellbar sei auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Heubacher Vereinen. „Je vernetzter, desto besser“, meint Johannes Miller.

Der Heubacher Schulverein Sarose ist mit seinen vielfältigen Angeboten einzigartig, darin sind sich alle Beteiligten einig. Das soll auch so bleiben. Bernhard Degen hat das nächste Programm bereits im Druck. Für Lehrer, Schüler, Eltern, Freunde und Ehemalige der Schule sollen sich weiterhin Unterhaltungs- und Bildungsmöglichkeiten bieten, Vorträge zu politischen, historischen, geografischen oder aktuell wissenschaftlichen und kulturellen Themen, Theater-, Ballett- und Opernfahrten, Sportveranstaltungen, Exkursionen, Kabarett, Kulturcafé, und vieles mehr. „Der Verein soll ein Kulturträger für die ganze Umgebung sein“, formuliert es Christoph Huber. Klar sei aber auch, betont Bernhard Degen, dass der Verein letztlich der Schule und dem Unterricht dienen und „kein Selbstzweck“ sein soll.

© Gmünder Tagespost 20.02.2018


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Der Schulverein Sarose des Heubacher Rosenstein-Gymnasiums hat seit Montag, den 22. Januar 2018 eine neue Vorstandschaft. In der vom Vorsitzenden Wolfgang Hönle geleiteten Jahreshauptversammlung wählten die anwesenden Mitglieder Christina Gößele zur ersten Vorsitzenden und Christoph Huber zum stellvertretenden Vorstand. 

Christina Gößele ist seit September 2017 als Abteilungsleiterin für den Bereich Sprachen und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ihr zur Seite steht Christoph Huber, der bereits seit dem Jahre 2000 als Lehrer am Heubacher Gymnasium tätig ist und seit 2013 das Amt des Abteilungsleiters für den Bereich Schulentwicklung bekleidet. 

Der Verein, von Dr. Helmut Rössler im Jahre 1999 gegründet, stellt eine Besonderheit in der kulturellen Vereinslandschaft dar, vermag er es doch, durch ein vielfältiges Programm generationen- und zielpublikumsübergreifend kulturelle Bildungsangebote über die ‚Schulwelt’ hinaus anzubieten.  Für Lehrer, Schüler, Elternschaft, Freunde und Ehemalige der Schule bieten sich interessante Unterhaltungs- und Bildungsmöglichkeiten: Vorträge zu politischen, historischen, geografischen oder aktuell wissenschaftlichen und kulturellen Themen, Theater-, Ballett- und Opernfahrten, Sportveranstaltungen, Exkursionen, Kabarett, Kulturcafé, und Vieles mehr. So hat der Verein das Ziel, vor allem Schüler an kulturelles Bildungsgut heranzuführen. 

Dies ist auch und besonders im Sinne des Begründers Dr. Helmut Rössler. 

Die Schule hat den Auftrag, kulturelle Bildung zu vermitteln und Kulturgut zu fördern. Dieser Leitgedanke sowie die Fortführung des Programmangebots in der bekannten Bandbreite sind dem neuen Vorstand, dem der Teamgedanke besonders am Herzen liegt, ebenfalls ein zentrales Anliegen. 

Erwähnenswert ist hierbei zudem das außergewöhnliche, langjährige Engagement des Schulsekretariats mit der Kassiererin Margot Geiger, des Kassenprüfers Bernhard Abele, sowie Bernard Degen, der für die Gestaltung des Programmhefts und die Verwaltung zuständig ist. Des Weiteren die Kollegen Benz, Hahn, Strasser, Hönle, von Rüden, um nur einige zu nennen, die Veranstaltungen regelmäßig anbieten und so den Verein in dieser Form weiterhin gemeinsam ‚tragen’ und fördern.  

Der Verein soll als starke Säule des Kulturprofils an der Schule fungieren. Dabei sollen die Ressourcen und die fachliche Fülle des Rosenstein-Gymnasiums mit Schulangeboten verzahnter wirken, um so die Schülerinnen und Schüler transparenter anzusprechen und zu motivieren. Diesen Leitgedanken unterstützt der Schulleiter Johannes Miller als Mitglied der Vorstandschaft des Schulvereins ebenso mit Nachdruck.   


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Bericht aus dem Jahr 2015

15 Jahre SaRose

„Mit 70 meist hervorragend besuchten Veranstaltungen war das 15. Vereinsjahr von SaRose das bisher erfolgreichste“. So eröffnete der Vorsitzende Dr. Helmut Rössler im alten Musiksaal die Jahreshauptversammlung von SaRose, des Schulvereins am Rosenstein-Gymnasium.

Bei seinem Rückblick stellte er fest, dass im Vereinsjahr 2014 den vielen an Bildung Interessierten ein derart umfangreiches und breites Programm geboten wurde wie noch nie zuvor. So habe man allein Theaterstücke an acht verschiedenen Theaterbühnen besucht, in Ulm, Aalen, Gmünd und in fünf verschiedenen Stuttgarter Theatern, und habe sogar eine eigene beeindruckende „Werther-Produktion“ des ehemaligen Schülers Lukas Aue an die Schule holen können. 

15 Jahre SaRose

Drei, die seit 15 Jahren SaRose prägen: Dr. Helmut Rössler, Margot Geiger, Dieter Hahn.

Die vielen Opern- und Ballettaufführungen in Stuttgart und Gmünd stießen auf großes Interesse, die Konzerte in der Stuttgarter Liederhalle und die Kunstausfahrten wurden gut angenommen. Das ausgeweitete Erlebnispädagogikprogramm mit Klettergärten, Höhlenerkundungen, Wanderungen, Wasserskiausfahrten sowie die Ausfahrten zu Eishockey- und Fußballspitzenbegegnungen und zu Rockkonzerten stießen ebenso auf große Resonanz wie die Spanischkurse für Erwachsene und die Studien- und Wanderexkursion nach Katalonien und Andorra, die Interessierte von neun bis 76 Jahren zusammenführte. Besonders freute sich Rössler über die große und breite Akzeptanz der Vorträge und Kabarettveranstaltungen, bei denen sich die Aula des Heubacher Gymnasiums immer wieder als zu klein herausstellte. Seinem Ziel, durch SaRose generationsübergreifend für Bildung zu begeistern, sei man dieses Jahr so nah wie nie zuvor gekommen.

Auch die vielen renommierten Referenten wie Udo Pollmer, Dr. Mezger, Prof. Rother, Prof. Brendle, Prof. Wespel und Wolfgang Boffa seien jedes Mal wieder fasziniert von der altersmäßigen Mischung der Zuhörenden. Schüler, Lehrer, Ehemalige, Eltern, Großeltern und viele weitere an Bildung Interessierte sitzen nebeneinander und diskutieren im Anschluss mit den Referenten über politische, geographische, historische, ökonomische, ernährungswissenschaftliche und kulturelle Problemstellungen. Ehemalige Schüler berichten über ihre Erfahrungen im Auslandsjahr, Oberstufenschüler stellen ihre preisgekrönten Arbeiten, z.B. bei „Humanismus heute“, oder ihre Seminarkurspräsentationen vor. Lehrer führen in ihre Spezialgebiete ein und lassen wie Dieter Hahn in den Mathe-Abi-Vorbereitungs-Wochenenden noch einmal zwei Schuljahre Revue passieren. Die Zusammenarbeit mit anderen Heubacher Kulturvereinen soll fortgesetzt werden. Auf den überwältigenden Zuspruch, auf den die Studienfahrten nach Island und Katalonien gestoßen sind, werde mit dem Angebot einer Marokko-Reise in den Pfingstferien und der kombinierten Kultur- und Wanderreise in den Herbstferien nach Südkatalonien, Valencia und Ibiza reagiert. Auch das Spanischkursangebot für Erwachsene soll ausgeweitet werden. 

Dass bei den Schülern das Konzept des „Schul-Profi(l)s“ auf fruchtbaren Boden falle, zeigen laut Rössler die vielen ausgegebenen SaRose-Studienbücher, in die die Schüler sich den Besuch von SaRose-Veranstaltungen testieren lassen, um neben dem Abiturzeugnis am Ende ihrer Schulzeit das SaRose-Kulturzeugnis zu erhalten. Viele Schüler hätten bereits in Klassenstufe 9 oder 10 schon über 30 Veranstaltungen besucht. Vor allem die Ringvorlesung zu Grenzthemen zwischen Medizin, Technik und Ethik erfreue sich quer durch die Generationen größter Beliebtheit. Die bisher drei von insgesamt sechs Ringvorlesungen von Chefärzten der Stauferklinik wurden jeweils von weit über hundert Zuhörern mit großem Interesse aufgenommen. Bei Prof. Hebarts Vortrag über Problemfelder moderner Krebsmedizin mussten neben den hundert Stühlen aus der Aula noch Stühle aus vielen Klassenzimmern herhalten, um jedem einen Sitzplatz zu verschaffen.

Die 70 breit gestreuten Veranstaltungen des vergangenen Vereinsjahres haben auch viele veranlasst, SaRose als Mitglied beizutreten. Die Zahl der Mitglieder hat sich auf 650 erhöht, wobei Schüler und Erwachsene sich in etwa die Waage halten.

Margot Geiger konnte als Kassiererin eine hervorragende Jahresbilanz ziehen, so dass trotz Spenden an Kindernothilfe und großer Bezuschussung der Schüler bei Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen  und einigen defizitären Ausfahrten ein Überschuss erzielt wurde.

Der langjährige Kassenprüfer Bernhard Abele lobte die vorbildliche und mustergültige Kassenführung von Margot Geiger. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Dr. Rössler dankte namentlich allen fünfzehn Kollegen und Sekretärinnen, die diese an Aufwand einer VHS gleichzusetzenden Bildungseinrichtung ermöglichen, für ihr ehrenamtliches Engagement sowie den gewählten Vertreter von Vorstand und Ausschuss, die jeweils aus Schülern, Ehemaligen Lehrern, Eltern und Interessierten bestehen, für ihren Ideenreichtum und ihren Einsatz. Ausführlich wurden unter „Verschiedenes“ zustimmend ein großes Ehemaligentreffen und kritisch Besuche von Musical und Popkonzerten diskutiert.

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