#3 Identitätszeichen in „La
casa de Bernarda Alba“

Mittwoch, 14. März 2018

Identitätszeichen in „La
casa de Bernarda Alba“

Vortrag von Dr. Stefan Wasserbäch

„Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung. Seine eigene Natur vollkommen zu verwirklichen – dafür ist jeder von uns da.“
Oscar Wilde 

Federico García Lorcas 1936 erschienenes Meisterwerk „La casa de Bernarda Alba“ ist ein von Ehre, Eifersucht und Leidenschaft geprägtes Gesellschaftsdrama. In Bernarda Albas Haus spiegelt sich im Kleinen eine ähnlich explosive, von Aufsässigkeit und Hass aufgeladene Stimmung wie im nationalen Kontext vor Ausbruch des Bürgerkriegs wider: Besessen von der öffentlichen Meinung, der opinión, herrscht die verwitwete Bernarda Alba mit unnachgiebiger Strenge über das Schicksal ihrer fünf unverheirateten Töchter. Während sich die vier Ältesten dem despotischen Ton der Hausherrin fügen und sich ihrer acht Jahre verordneten Trauerzeit um den Vater unterwerfen, begehrt die Jüngste, Adela, gegen den Freiheitsentzug auf. 

Der Vortrag bietet eine literaturästhetische wie auch soziokulturelle Lesart von „La casa de Bernarda Alba“, der den Doppelcharakter von Identität im Spannungsverhältnis des unvergleichbar Individuellen und sozial Akzeptablen am Beispiel der tragischen Heldin Adela herausarbeiten möchte.


SAROSE-ANSPRECHPARTNER: Eva Jünemann

ORT: Raum B26 des Rosenstein-Gymnasiums BEGINN: 19:30 Uhr EINTRITT: 5€ Erwachsene, 3€ Schüler, SaRose-Mitglieder erhalten 2€ Ermäßigung

KULTURPROFI(L): Hausint. Vorträge/Lesungen 36/03 Wasserbäch

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